Knobelei des Tages - SPEZIAL

Heute wird es besonders spannend.
Beginnen wir erst mal - wie gewohnt - mit einem einfach Rätsel des Tages:

 

Versuche so wenige verschiedene Farben wie möglich dafür zu verwenden!
Hier ist eine Seite mit Flächen zum Ausprobieren für dich.
Drucke sie aus und probiere mal dein Glück:

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Flächen färben.pdf
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Dir ist heute nicht nach malen mit echtem Buntstiften?
Mit diesem "Spiel" kannst du die Entdeckungen auch am Computer machen:

Es heißt FABIOS FLÄCHEN und du kannst damit kostenlos online auf der Seite der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" forschen.

Auch hier bleibt wieder die Frage: Wie viele Farben braucht man zum Einfärben? 


Liebe Kinder, die bis hierher gelesen haben,

liebe interessierte Eltern,

 

Was hat das eigentlich mit Mathematik zu tun?

 

Dahinter steckt das sogenannte Vier-Farben-Problem, mit dem sich schon 1852 Francis Guthrie beschäftigte, ein Mathematiker und Botaniker: Er wollte in einer Karte die Grafschaften von England färben. Wenn man beliebig viele Farben zur Verfügung hat, ist das einfach. Offensichtlich reichen drei Farben nicht aus – und er kam in jedem konstruierten Beispiel mit weniger als fünf aus. So entstand die Vermutung (und nach deren Beweis der Satz): Es genügen vier oder weniger Farben, um die Länder einer beliebigen einfachen Karte so zu färben, dass benachbarte Länder verschiedene Farben haben. Der Vier-Farben-Satz war das erste mathematische Problem, das mit Hilfe von Computern bewiesen wurde.

Also, liebe Schüler, wenn ihr bis hierher aufmerksam gelesen habt, dann habt ihr schon die Lösung der Knobelei des Tages.